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Dr. Walter, Alexander
Band 216: Spezialisierung und Sorgfaltsstandard im Arzt- und Anwaltshaftungsrecht
€ 68,00 | Titel ist nicht lieferbar
ISBN: 978-3-7694-0949-9
2004/04 | XLVII und 276 Seiten | Broschur
Die Einstandspflicht für den Standard des jeweiligen
Berufskreises ist Kennzeichen der Berufshaftung.
Gleichwohl ist der Sorgfaltsstandard keine allgemeine,
schematische Rechtsregel, sondern ein in vielerlei Hinsicht
bewegliches Haftungsinstrument.
Der Autor untersucht die Auswirkungen beruflicher
Spezialisierungen von Ärzten und Rechtsanwälten auf
den haftungsrechtlichen Sorgfaltsstandard. Basis hierfür
bildet eine umfassende Analyse der zivilrechtlichen
Fahrlässigkeitslehre, wobei Lösungsansätze für zahlreiche
allgemeine haftungsrechtliche Fragestellungen
erarbeitet werden. Im Blickfeld steht dabei insbesondere
die Bildung von Verkehrskreisen, die ausgehend
von einem objektiv-typisierenden Sorgfaltsmaßstab
den Ansatzpunkt zur haftungsrechtlichen Erfassung
beruflicher Spezialisierungen darstellt.
Der Autor klärt in diesem Zusammenhang unter anderem,
inwieweit der arzthaftungsrechtliche Standard
über die Facharztgebiete hinaus zu differenzieren ist,
wann die Kundgabe einer Spezialisierung – etwa in
Form einer Fachanwaltschaft oder eines Tätigkeitsschwerpunktes
– zu veränderten Anforderungen führt
und ob Berufsanfänger sowie Nebenberufsträger, wie
beispielsweise Heilpraktiker, eigenen Standards unterliegen.
Im Verlauf der Arbeit kristallisieren sich dabei
Merkmale und Kriterien heraus, die im Bereich der
Berufshaftung eine verkehrskreiskonstituierende Wirkung
aufweisen und damit zur Anwendung niedrigerer
oder höherer Standards führen.
Die Abhandlung beantwortet darüber hinaus die Frage
der Übertragbarkeit der differierende Fachstandards
anwendenden arzthaftungsrechtlichen Rechtsprechung
auf das Anwaltshaftungsrecht und entwickelt Lösungen
für spezielle Probleme des Arzt- und Anwaltshaftungsrechts.
Berufskreises ist Kennzeichen der Berufshaftung.
Gleichwohl ist der Sorgfaltsstandard keine allgemeine,
schematische Rechtsregel, sondern ein in vielerlei Hinsicht
bewegliches Haftungsinstrument.
Der Autor untersucht die Auswirkungen beruflicher
Spezialisierungen von Ärzten und Rechtsanwälten auf
den haftungsrechtlichen Sorgfaltsstandard. Basis hierfür
bildet eine umfassende Analyse der zivilrechtlichen
Fahrlässigkeitslehre, wobei Lösungsansätze für zahlreiche
allgemeine haftungsrechtliche Fragestellungen
erarbeitet werden. Im Blickfeld steht dabei insbesondere
die Bildung von Verkehrskreisen, die ausgehend
von einem objektiv-typisierenden Sorgfaltsmaßstab
den Ansatzpunkt zur haftungsrechtlichen Erfassung
beruflicher Spezialisierungen darstellt.
Der Autor klärt in diesem Zusammenhang unter anderem,
inwieweit der arzthaftungsrechtliche Standard
über die Facharztgebiete hinaus zu differenzieren ist,
wann die Kundgabe einer Spezialisierung – etwa in
Form einer Fachanwaltschaft oder eines Tätigkeitsschwerpunktes
– zu veränderten Anforderungen führt
und ob Berufsanfänger sowie Nebenberufsträger, wie
beispielsweise Heilpraktiker, eigenen Standards unterliegen.
Im Verlauf der Arbeit kristallisieren sich dabei
Merkmale und Kriterien heraus, die im Bereich der
Berufshaftung eine verkehrskreiskonstituierende Wirkung
aufweisen und damit zur Anwendung niedrigerer
oder höherer Standards führen.
Die Abhandlung beantwortet darüber hinaus die Frage
der Übertragbarkeit der differierende Fachstandards
anwendenden arzthaftungsrechtlichen Rechtsprechung
auf das Anwaltshaftungsrecht und entwickelt Lösungen
für spezielle Probleme des Arzt- und Anwaltshaftungsrechts.
"Die Arbeit ist sorgfältig gegliedert und mit Fällen aus der Praxis angereichert, so dass sie dem Leser einen fundierten Einblick in die dogmatischen Grundlagen dieses Spezialbereichs bietet."
(PHI 6/2005, S. 252)
(PHI 6/2005, S. 252)